Sonntag, 30. Mai 2010

Lebenszeichen: Flug gut überstanden & angekommen

Wir habe es tatsächlich geschafft: Nach einem zunächst sehr ruhigen Flug nach Montreal von ca. 7 1/2 Stunden stellte sich für uns eine recht grundsätzliche Frage: "Was passiert mit unserem Gepäck?". Denn ab Montreal ging es ja weiter nach Chicago - allerdings mit einem anderen Flugzeug. Jeder hat sicher schon einmal Geschichten gehört oder selbst erlebt, die mit dem Satz beginnen: "Und am Flughafen waren dann unsere Koffer weg ...". So etwas sollte reiseerfahrenen Menschen wie uns natürlich auf keinen Fall passieren! Also wurden Stewardessen und sonstige offiziell aussehende Personen in dieser Hinsicht befragt. Ergebnis: Jeder sagte etwas Anderes.
 
Deshalb sind wir dann auf Nummer Sicher gegangen und haben uns am Flughafen nach den Schildern gerichtet. Die führten uns (in Richtung "connections", was sowas wie Anschlußflug bedeutet), zielsicher zum Gepäckband. Eine junge Flughafenangestellte sagte uns, die Koffer gäbe es hinter der Personenkontrolle. Diese passierten wir mühelos. Am Gepäckband begann dann die Mühe. Das heißt, zunächst standen wir recht untätig rum. Dann wurde die Zeit für den Abflug der neuen Maschine immer knapper, so daß man uns schließlich fragend durch das Terminalgebäude rennen sah. Am Ende erhielten wir die erleichternde Auskunft, daß die Koffer automatisch in das neue Flugzeug geladen würden und wir nur uns dorthin zu bringen hätten. Das taten wir dann auch. Komischerweise stellte man uns einige Hürden auf. So mußten wir zum Beispiel Fingerabdrücke und Einreiseforumlare ausfüllen, die wir als eigentlich schon "abgehakt" - weil online ausgefüllt - wähnten. Besonders unsere beiden nicht-englisch-sprechenden Mitreisenden waren hier natürlich etwas gehandicapt. Schließlich saßen wir aber dann doch schweißnaß im Flugzeug nach Chicago.
 
Dort angekommen, lief wieder alles glatt: Wir bekamen problemlos unseren Mietwagen (ein sehr, sehr großer Chrysler), fanden problemlos das Haus unserer (vorläufigen) Gastgeber und wurden dort sehr freudig von zwei Erwachsenen, sechs Kindern und einem großen schwarzen Hund empfangen.