Nach einer sehr langen Fahrt (zumindest gefühlt) nach Montreal, die wir leider im Regeln absolvieren mußten, kamen wir - wieder im Regen - in Montreal an. Das Hotel ist (wie bereits im Eintrag zuvor beschrieben) recht nett, was dann für das schlechte Wetter wieder entschädigt. Wir sind trotzdem los. In Montreal soll es unterirdische Einkaufsstraßen geben (so wie in Berlin das La Fayette), insgesamt 30 Kilometer lang. Wir dachten nun, die wären alle miteinander verbunden und wollten uns so trockenen Fußes den Weg zum Calvary Chapel bahnen. Das ging leider daneben, da die sooooo direkt auch nicht verbunden zu sein scheinen. Sei's drum.
In der Gemeinde angekommen, wurden wir gleich als Besucher identifiziert und - nicht aufdringlich, sondern gefühlt ehrlich - herzlich willkommen geheißen. Sogar ein Mädel aus Brasilien, daß die CC Siegen kennt, sprach uns erfreut an und wir stellten fest, daß wir gemeinsame Bekannte haben. Sehr cool. Der Gottesdienst war super - dem Pastor hier kann man extrem gut zuhören und die Botschaft beantwortete einige Fragen, die wir uns bei unserer kleinen "Familienandacht" gestern schon gestellt hatten. Cool, wenn so etwas so zusammenpaßt.
Anschließend waren wir essen. Sehr gepflegt - immerhin herrscht hier in Sachen "Kultur" ein französisches Flair. Und Essen ist für mich definitiv Kultur.
Morgen geht's weiter wieder Richtung USA. Wir werden dort im Staat Vermont landen und uns - hoffentlich ohne Regen - einige "covered bridges" sowie diverse nette Dinge auf dem Weg ansehen. Wir sind weiterhin gespannt. Nächsten Sonntag werden wir in New York sein - bis dahin müssen wir noch entscheiden, ob wir uns die Gemeinde von David Wilkerson ansehen (was mich persönlich wieder sehr interessieren würde) oder doch die "Harlem Gospel Tour" buchen. Wir werden berichten ...







