New York ist eine interessante Stadt. Und gar nicht so gefährlich, wie ich es noch heute morgen so dachte. Nicht umsonst nennt man mich ja Christoph "Vorsicht" Peter.
Wir sind aus Queens heute morgen mit der U-Bahn los. Dort gab es gleich die erste Hürde: Das U-Bahn Netz will verstanden werden (unsere "Reiseleitung" hat das aber super im Griff - wie alles), dann war eine Strecke gesperrt und wir mußten eine Umwegstrecke nehmen. Dann waren wir da! Zuerst sind wir über die Brooklyn-Bridge gelaufen. Sehr beeindruckend. Dann ging es zur Börse. Diese war natürlich heute am Samstag nicht in Aktion, so daß man gut hinkam und auch "nur" mit Touristen zu tun hatte. Sicher wären die Broker und (vermeintlichen) Finanzgenies auch ein gutes Fotomotiv gewesen, aber man kann nicht alles haben.
Dann haben wir den Trick, der so ziemlich in jedem New York Reiseführer zu finden ist, angewandt: Wir sind nach Staten Island gefahren - mit dem kostenlosen Schiff, anstatt eine bezahlte Touristenfahrt auf so einem wackeligen Kahn zu buchen. Wenn wir uns bis dahin vielleicht noch für mächtig clever gehalten hatten, war gleich bei der Ankunft auf Staten Island klar: Wir sind nicht die Einzigen. Faste alle stiegen direkt wieder in die Fähre zurück und stellten sich auch wieder auf der Bordseite, von der aus die Freiheitsstatue gut zu sehen ist. Die Schiffchen haben immer so ein bißchen Schlagseite. Ach ja - auf der Fahrt (für alle, die es nicht wissen) dort auf diese kleine Insel vor Manhattan (soll ne gute Wohngegend sein) sieht man halt die Freiheitssatue, die ja auf einem fast Inselchen steht, sowie die Skyline von New York bzw. Manhattan ganz gut.
Anschließend ging es zur Trinity-Church, die gleich neben Ground Zero liegt, und dann zum Broadway. Vorher haben wir noch einen Abstecher zum World Financial Center - das war natürlich cool. Ich bin fast ein bißchen böse auf die Jungs, die aus Ländern, in denen man mehr oder minder noch im Mist kratzt kommen und hier (neidisch auf das, was die Amis erreicht haben) alles kaputtbomben wollen. Nicht gut.
Na, den Broadway den sind wie ziemlich lange hochgeeiert. An Soho vorbei, zum Flat Iron Building und dann zum Empire State Building. Dieses ist ja seit dem Big Bang vom 11. Sept. wieder das höchste Gebäude hier im Dorf. Wir sind das Dings insgesamt 86 Stockwerke hochgefahren. Es wären 102 Stockwerke möglich gewesen, aber da habe ich (c) gleich abgewunken. In Erinnerung an den Tower in Toronto ... man macht ja nicht den selben Fehler zweimal.
Eigentlich wollten wir da oben auf die Dämmerung bzw. die Nachtbeleuchtung der Stadt warten (mit Beleuchtung wäre das Chrysler Building sicher noch cooler gewesen), aber das dauerte zu lange. Also ab in den Aufzug, mal eben die ganzen Stockwerke runter (Schlucken nicht vergessen, wegen dem Druck auf den Ohren) und im Starbucks noch mal halt gemacht. Als wir dann Richtung U-Bahn liefen, hatten wir unsere ersehnte Nachtbeleuchtung der Stadt. Ich werde mal schauen, ob ich ein paar Videos hochladen kann dazu. Einige Bilder sind wirklich wirklich super, müssen aber noch gesichtet und organisiert werden. Zu dumm, daß meine gute Digi-Spiegelreflex kaputt ist ... grrrrr.
Nun sitzen wir gerade gemeinschaftlich im Hotelzimmer, haben Knabbereien auf dem Schoß und ... Susann wartet, daß ich endlich mit dem Tippen fertig werde, da sie aus dem Reiseführer einige Infos für morgen vorlesen möchte. Morgen ist nämlich unser letzter, voller Tag hier. Nun, dann werde ich mir meine "U-Bahn-Gedanken" für einen späteren Blog-Eintrag aufheben ...










